Alb-Donau-Tour in Langenau

Im Wahlkampf fahre ich im Rahmen einer Alb-Donau-Tour mit dem Fahrrad durch den Wahlkreis. Heute war ich in Langenau unterwegs. Zuerst habe ich den Neubau der BruderhausDiakonie besucht. Hier wohnen Menschen mit psychischer Erkrankung und Menschen mit geistiger Behinderung zusammen – stationär und ambulant. Die BruderhausDiakonie macht tolle Arbeit, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt. Das unterstütze ich. Danach haben wir uns ein Passivhaus angeschaut – wirklich stark, was hier möglich ist. Das muss stärker gefördert werden. Am Schluss ging es noch zum Fundort des Löwenmenschen, der mit dazu beigetragen hat, dass die Region jetzt UNESCO-Weltkulturerbe ist.

 

SWP-Bericht:

In Sportkleidung mit Rucksack und Helm kam Marcel Emmerich am Montagmorgen in Langenau an. Der Bundestagskandidat der Grünen ist vier Tage in seinem Wahlkreis Ulm unterwegs, um täglich eine andere Stadt mit dem Fahrrad zu besuchen. „Ich bin nicht das erste Mal hier“, erzählte der 26-Jährige – doch auch in anderen Teilen seines Bezirks komme er zurzeit viel herum. Mit sieben interessierten Mitfahrer ging es vom Stadtzentrum nach Wettingen, wo ein „E-Auto“-Verein samt Nullenergiehaus mit Elektroautoversorgung auf sie wartete. Nach Halt in Nerenstetten zum Mittag ging die Tour auch zur Unescso-Weltkulturerbestätte nach Lindenau.

Emmerich kommt ursprünglich aus Reutlingen, dem Sitz der Bruderhaus Diakonie, die auch in Langenau vertreten ist. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Günter Braun begrüßte die Radfahrer in einer der jüngsten Einrichtungen im Kreis, die einen Schwerpunkt auf betreutem Wohnen in der Sozialpsychiatrie und Behindertenhilfe hat. Man brauche in den Städten wieder bezahlbaren Wohnraum für Menschen die benachteiligt sind, sagte Braun. Emmerich: „Das haben wir auch auf dem Schirm.“ Weil ihn das klassische Grünen-Thema Klimawandel ebenso beschäftige, setze er sich für die Regio-S-Bahn Donau-Iller ein.

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