Chris Kühn in Ulm – Wohnen statt Zelten!

Wir haben heute Mittag in großer Hitze auf dem Ulmer Münsterplatz zusammen mit Chris Kühn, bau- und wohnungspolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, und Ekin Deligöz MdB eine Zeltaktion mit dem Motto „Grün wählen, statt zelten bis man schwarz wird“ gemacht, um auf fehlenden bezahlbaren Wohnraum hinzuweisen. Am Abend hat Chris Kühn noch einen Vortrag gehalten. Klar ist: Wir wollen eine Mietpreisbremse ohne Hintertür, die Wohngemeinnützigkeit wieder einführen und für eine Million neue preiswerte Wohnungen sorgen. Mieten müssen bezahlbar bleiben, auch in guten Lagen und auch für die Erzieherin oder den Friseur!

Mit dem Konzept der Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit werden wir wieder Genossenschaften, kommunale Wohnungsunternehmen und private Investoren für den sozialen Wohnungsbau gewinnen. Das Prinzip dabei ist: Zulagen und Steuerförderung im Tausch gegen günstigen Wohnraum.

Die Mieten explodieren seit Jahren. Damit muss jetzt Schluss sein. Die Mietpreisbremse ziehen wir endlich richtig an und schaffen unnötige Ausnahmen ab. Niemand darf wegen Luxusmodernisierungen verdrängt werden. Dafür senken wir die Modernisierungsumlage deutlich ab. Die Miethöhen müssen bei den Mietspiegeln über einen längeren Zeitraum abgebildet werden. Die Zeitspanne ohne Mieterhöhungen werden wir ausweiten. Wir verdoppeln das Wohngeld, passen es dynamisch an und berücksichtigen die Heizkosten wieder. Zudem führen wir beim Wohngeld einen Klimazuschuss für energetisch modernisierte Wohnungen ein, damit auch Wohngeldempfänger energieeffizient wohnen können.

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