MdB Beate Müller-Gemmeke zu Gast in Ehingen

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Beate Müller-Gemmeke aus Reutlingen hat Ehingen besucht. Nachmittags haben wir das Krankenhaus und einen Handwerksbetrieb besucht, abends hat die Sozialpolitikerin Beate Müller-Gemmeke das Grüne Rentenkonzept vorgestellt.

Gespräch mit Wolfgang Schneider, Geschäftsführer der Alb-Donau-Kliniken

Wir waren uns alle einig, dass das Krankenhaussystem in Deutschland unterfinanziert ist. Beate Müller-Gemmeke betonte, dass die kommunalen Krankenhäuser als wichtiger Baustein der öffentlichen Daseinsvorsorge ausreichend finanziert werden müssen. Es muss durch Zuschläge besonders berücksichtigt werden, dass kommunale Krankenhäuser ein breites Angebot vorhalten und nicht nur Rosinenpickerei betreiben können wie spezialisierte Privatkliniken. Ein großes Problem ist für die Kliniken, ausreichend gutes Personal zu finden.

Renten-Veranstaltung am Abend

Beate Müller-Gemmeke, die auch Mitglied der Rentenkommission des Bundestags war, stellte das Konzept der Grünen zur Rentensicherung vor. Es ist an der Zeit, dass wir für mehr Gerechtigkeit bei der Rente sorgen. Um die Menschen vor Altersarmut zu schützen, muss die gesetzliche Rentenversicherung als zentrale Säule der Alterssicherung unbedingt gestärkt, auf breitere Füße gestellt und auf dem heutigen Niveau stabilisiert werden. Niedrige Löhne, Zeiten der Arbeitslosigkeit, Pflege von Angehörigen oder die Erziehung von Kindern führten dazu, dass besonders Frauen trotz langjähriger Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung auf Leistungen der Grundsicherung im Alter angewiesen sind. Deswegen wollen wir GRÜNEN eine garantierte Mindestrente, die über dem Grundsicherungsniveau liegt.

Besonders wichtig ist es, endlich eine Bürgerversicherung zu schaffen, in die alle, auch Beamte und Selbstständige, einbezahlen. Denn die Solidarität der Generationen kann nur funktionieren, wenn alle Menschen gemeinsam in eine Versicherung einzahlen.

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